Schumannstraße 17, 10117 Berlin

Tel.: 030 - 959 986 830

DAS KARRIEREPORTAL
IM KUNDENSERVICE

AGB´s

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die nicht-exklusive Zusammenarbeit des Arbeitgebers ("Auftraggeber") mit der servicehead GmbH mit Sitz in 10117 Berlin in der Schumannstraße 17 ("Auftragnehmer") zur Unterstützung bei der Anwerbung neuer Mitarbeiter. Die Zusammenarbeit erfolgt auf der Basis einzelner Aufträge für die Vermittlung von Kandidaten für bestimmte, vom Auftraggeber definierte Positionen.


1. Definitionen und Abgrenzungen

In dieser Vereinbarung werden nachstehende Begriffe mit der folgenden Bedeutung verwendet:


"Kandidat" oder „Bewerber“

ist eine natürliche Person, die zum Zwecke der Anstellung beim Auftraggeber durch servicehead vorgestellt wird.


"Vorgestellt"

ist ein Kandidat bzw. Bewerber, sobald servicehead oder ein von servicehead vorgestellter Kandidat bzw. Bewerber dem Auftraggeber den Namen des Kandidaten bzw. Bewerbers und/oder seine sonstigen individuellen Daten zum Zweck der Einstellung durch den Auftraggeber mündlich oder in Textform zur Verfügung stellen.


"Anstellung"

ist die vertragliche Vereinbarung, mit der sich der Kandidat zu einer selbständigen oder unselbständigen Tätigkeit gleich welcher Art für den Auftraggeber verpflichtet (zum Beispiel durch Berater-, Dienst-, Arbeits- oder gesellschaftsrechtlichen Vertrag) und die tatsächliche Aufnahme dieser Tätigkeit.


"Bruttojahreseinkommen"

ist das vertraglich vereinbarte Bruttogehalt, das dem Kandidaten vom Auftraggeber innerhalb der ersten 12 Monate seiner Tätigkeit im Rahmen der Anstellung gezahlt wird. Dazu gehören auch Beträge, die nicht in den ersten 12 Monaten gezahlt werden, aber diesem Tätigkeitsjahr wirtschaftlich zuzurechnen sind, wie z.B. ein 13. oder ein 14. Monatseinkommen, Gratifikationen, Provisions- oder Bonuszahlungen, Gewinnbeteiligungen, und andere zugunsten des Kandidaten erfolgende Zahlungen und Zuwendungen, sofern diese steuerlich als Gehaltszahlungen zugunsten des Kandidaten anzusehen sind (z.B. Geldwerte Vorteile aus Überlassungen eines Firmenwagens).


"Beendigung"

ist die Beendigung der Anstellung des Kandidaten, gleich auf welche Art (zum Beispiel durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag).


"Probezeit"

ist die zwischen Auftraggeber und Kandidat arbeitsvertraglich geregelte Probezeit, soweit diese einen Zeitraum von sechs Monaten ab der in der Anstellung vorgesehenen Aufnahme der Tätigkeit des vorgestellten Kandidaten beim Arbeitgeber nicht übersteigt.


"Cash-for-Change-Geschäftsmodell"

bedeutet, dass ein über servicehead vermittelter und bei Auftraggeber neu angestellter Kandidat oder Bewerber für den Wechsel in seine Anstellung einen Wechselbonus von servicehead erhält. Dieser Wechselbonus und seine Höhe werden von servicehead gegenüber dem Kandidaten bzw. Bewerber bei jeder Vakanz vorab zur Kenntnis gebracht.


2. Inhalt und Grundlage der Zusammenarbeit

a. Die Zusammenarbeit der Parteien betrifft von servicehead angebotene Direktvermittlungen sowie digitale Online- und Mobile App-Lösungen im Human Resources / Recruiting-Bereich ("Plattform") nach dem Cash-for-Change-Geschäftsmodell.


b. Grundlage der Zusammenarbeit ist jeweils eine genaue Stellenbeschreibung des Auftraggebers ("Stellenprofil") und genau definierte Anforderungen des Auftraggebers ("Anforderungsprofil") an die zukünftige Fach- oder Führungskraft im Hinblick auf die zu besetzende Position beim Auftraggeber.


c. Der Auftraggeber ist bei der Gestaltung des Stellenprofils, des Anforderungsprofils und der Anbahnung und Abwicklung der Anstellung für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, beispielsweise des Allgemeinen Gleichbehandlungs-gesetzes, verantwortlich und stellt servicehead von allen Schäden oder Ansprüchen Dritter aufgrund von Verstößen frei.


3. Leistungen von servicehead

a. servicehead wird den Auftraggeber im Rahmen des jeweiligen Vermittlungsauftrags bei der Suche nach geeigneten Kandidaten für das genannte Stellenprofil unterstützen.


b. servicehead bemüht sich, dem Auftraggeber nur solche Kandidaten vorzuschlagen, die das Anforderungsprofil des Auftraggebers erfüllen. servicehead wird dazu grundsätzlich das Stellenprofil und das Anforderungsprofil auf der eigenen Plattform bzw. Homepage oder in anderer geeigneter Form darstellen, ist aber auch ohne Angabe von Gründen dazu berechtigt, auf eine solche Darstellung zu verzichten.


c. servicehead wird den Auftraggeber in diesem Fall in Textform informieren. Kandidaten bzw. Bewerber können dann über die Plattform Interesse den dem Stellenprofil bekunden.


d. servicehead überprüft grundsätzlich nicht die Qualifikation der Kandidaten und schuldet keinen Vermittlungserfolg.


e. Der jeweilige Vermittlungsauftrag ist erfüllt, wenn eine Anstellung zwischen dem Auftraggeber bzw. eine mit dem Auftraggeber in wirtschaftlichem oder juristischem Zusammenhang stehende Partner-, Tochter oder Muttergesellschaft und dem von servicehead vorgestellten Kandidaten bzw. Bewerber zustande gekommen ist. Für die Vertragserfüllung ist es unerheblich, zu welchem Zeitpunkt das Anstellungsverhältnis beginnt.


f. Für den Fall, dass das Anstellungsverhältnis mit dem vermittelten Kandidaten innerhalb der Probezeit beendet wird, hat servicehead auf die 2. Tranche der Vermittlungsgebühr keinen Anspruch.


g. Die von servicehead angebotenen Dienste unterliegen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die Form und Beschaffenheit der von servicehead angebotenen Dienste kann sich daher von Zeit zu Zeit in zumutbarem Umfang ändern.


h. servicehead behält sich darüber hinaus vor, die Bereitstellung der Dienste (oder Funktionen innerhalb der Dienste) für einzelne oder alle Auftraggeber zeitweise oder dauerhaft einzustellen.


i. servicehead behält sich außerdem das Recht vor, nach eigenem Ermessen, jedoch unter angemessener Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers, jederzeit und ohne Vorankündigung Einschränkungen in Bezug auf die Nutzung und Speicherkapazitäten der Plattform festzulegen.


j. Es obliegt den Auftraggebern, die bei servicehead eingestellten Daten anderweitig als Sicherheitskopie abzuspeichern, damit diese auf die Daten auch dann Zugriff zu haben, wenn diese bei servicehead aufgrund einer etwaigen technischen Störung oder einer Einstellung des Dienstes oder Teilen desselben verloren gehen sollten.


k. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf eine bevorzugte Darstellung seiner Stellenausschreibungen sowie keinen bevorzugten Zugang zu den bei servicehead registrierten Kandidaten bzw. Bewerbern.


4.    Rechte und Pflichten des Auftraggebers

a. Der Auftraggeber ist verpflichtet, servicehead unverzüglich nach Erteilung des jeweiligen Vermittlungsauftrags das Stellenprofil und das Anforderungsprofil an die Kandidaten entweder auf schriftlichem oder auf geeignetem elektronischem Weg zur Verfügung zu stellen. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass servicehead ohne diese Informationen des Auftraggebers nicht tätig werden kann.


b. Bei Anstellung eines von servicehead vorgestellten Kandidaten verpflichtet sich der Auftraggeber für die erfolgreiche Personalvermittlung zur Zahlung eines Vermittlungshonorars an servicehead. Einzelheiten regeln die separat abzuschließenden Vereinbarungen für die jeweils auszuschreibenden Stellen. Davon werden bei Einstellungszusage des Auftraggebers gegenüber dem Kandidaten bzw. Bewerber 50% sofort fällig. Die verbliebenen 50% zahlt der Auftraggeber bei erfolgreich bestandener Probezeit des Kandidaten bzw. Bewerbers.


c. Das festgelegte Honorar versteht sich netto und ist zzgl. gültiger Umsatzsteuer direkt an servicehead zu entrichten.


d. Das Zahlungsziel beträgt 14 Kalendertage ab Datum der Rechnungslegung.


e. Der Auftraggeber verpflichtet sich, servicehead das Bruttojahreseinkommen und die Probezeit des Kandidaten mitzuteilen.


f. Wenn ein von servicehead vorgeschlagener Kandidat bzw. Bewerber innerhalb von zwölf Monaten nach der erstmaligen Vorstellung beim Auftraggeber angestellt wird, wird das Vermittlungshonorar gemäß vorstehendem Absatz ebenfalls fällig. Es sei denn, der Auftraggeber hatte nachweislich bereits vor der Vorstellung durch servicehead durch eigene oder andere Recruiting-Aktivitäten Kontakt zu dem betreffenden Kandidaten und dies servicehead auch unverzüglich nach Vorstellung des Kandidaten bzw. Bewerbers mitgeteilt. Dies gilt unabhängig davon, ob der Kandidat bzw. Bewerber zwischenzeitlich vom Auftraggeber abgelehnt, der Bewerbungsprozess durch eine der beiden Seiten unterbrochen und anschließend im Wege des direkten Kontakts wieder aufgenommen wurde.


g. Personalprofile und persönliche Daten von Kandidaten bzw. Bewerbern sind vom Auftraggeber streng vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.


h. Der Auftraggeber ist verpflichtet, über die persönlichen und beruflichen Verhältnisse der ihm vorgestellten Kandidaten Stillschweigen zu bewahren. Referenzauskünfte dürfen nur nach Rücksprache mit dem vorgestellten Kandidaten eingeholt werden.


i. Die Vorstellung eines Kandidaten durch servicehead entbindet den Auftraggeber nicht von dessen sorgfältiger Prüfung der Eignung zur Anstellung. Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für die Kandidatenauswahl und Anstellung.


j. Mit Abschluss des Anstellungsverhältnisses zwischen Auftraggeber und vermitteltem Kandidaten übernimmt der Auftraggeber die alleinige Verantwortung für seine Entscheidung und den sich dann anschließenden Onboardingprozess.


5. Verfügbarkeit, Haftungsausschluss bzw. -beschränkung

a. servicehead gewährleistet eine Verfügbarkeit der Plattform von 95% im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten, auf denen die Server wegen routinemäßiger und zuvor angekündigter Wartungsarbeiten oder Störungen außerhalb des Einflussbereiches von servicehead nicht verfügbar sind.


b. servicehead haftet für Schäden, die von servicehead vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, maximal in Höhe von EUR 5.000,00.


c. In Fällen leichter Fahrlässigkeit haftet servicehead nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalspflicht). Eine bestehende Haftung wegen fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht wird auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.


d. Eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach § 44a TKG und bei Übernahme einer Garantie bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen unberührt. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.


e. Die Haftungsbeschränkungen gelten zugunsten der Mitarbeiter, Beauftragten und Erfüllungsgehilfen von servicehead entsprechend.


6. Beendigung des Vertrages

a. Der jeweilige Vermittlungsauftrag endet automatisch mit einer erfolgreichen Vermittlung und der damit erfolgten Stellenbesetzung.


b. Der Auftraggeber kann die Position auch eigenständig besetzen. In diesem Fall wird er servicehead unverzüglich in Textform informieren.


c. Zu Beginn einer Zusammenarbeit einigen sich beide Parteien auf eine Laufzeit in Bezug auf konkrete Suchprofile bzw. speziell auszuschreibende Stellen. Hierbei werden ein Startdatum sowie ein Enddatum festgelegt. Im Rahmen dieser befristeten Zusammenarbeit ist keine gesonderte Kündigung notwendig. Die Zusammenarbeit für diesen speziellen Suchauftrag endet automatisch am definierten Enddatum.


d. Bei einer unbefristeten Zusammenarbeit (z.B. durch Nutzung des Portals) kann von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden.


e. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.


f. Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung durch servicehead liegt insbesondere dann vor, wenn ein Auftraggeber wiederholt irreführende oder anderweitig rechtswidrige Stellenprofile eingestellt hat oder Anhaltspunkte vorliegen, dass die ausgeschriebene Stelle gar nicht mit von servicehead vorgestellten Kandidaten besetzt werden soll.


7. Geheimhaltung

a. Die Parteien sind verpflichtet, über Daten und Informationen, die sie über die andere Partei oder einen Kandidaten bzw. Bewerber im Rahmen der Vermittlung oder Bewerbung erhalten haben, Stillschweigen zu bewahren und sie nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vermittlungsauftrages, egal aus welchem Grund, im Sinne von Ziff. 6 für zwei Jahre nach Beendigung des Vermittlungsauftrages fort.


b. servicehead erhält vom Auftraggeber die Erlaubnis, auf den Webseiten www.servicehead.de und servicehead.com, in den Apps von servicehead für iOS, Android und andere Betriebssysteme, bei allen ihren im üblichen Rahmen vorgenommenen Presse- und Marketing-aktivitäten, insbesondere für Werbezwecke bei Flyern und Roll-Up Displays das Logo und den Namen des Auftraggebers zu verwenden.


8. Änderung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

a. servicehead behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit und ohne Angabe von Gründen zu ändern.


b. Die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden dem Auftraggeber spätestens zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten als akzeptiert, wenn der Auftraggeber diesen nicht innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt dieser Mitteilung widerspricht. Bei der Bekanntgabe der geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird servicehead auf die Zwei-Wochen-Frist und die Folge der Nichterhebung eines Widerspruchs hinweisen.


9.  Sonstiges

a.  Auf diesen Vertrag findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.


b. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das gesamte Vertragsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und servicehead ausschließlich. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden mit schriftlicher Beauftragung oder bei Registrierung auf servicehead.de oder servicehead.com Vertragsbestandteil oder wenn servicehead dies mit dem Auftraggeber ausdrücklich schriftlich vereinbart.


c. Erfüllungsort ist der Sitz von servicehead.


d. Als ausschließlichen Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, vereinbaren die Parteien Berlin.


e. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll eine solche Regelung treten, die den mit der unwirksamen und lückenhaften Bestimmung angestrebten wirtschaftlichen Erfolg soweit wie möglich erreicht, aber wirksam ist. Dasselbe soll im Falle einer Lücke gelten.


Stand: 1. November 2017